Aktivierung des touristischen Potenzials der ehemaligen Nassauer Residenzstadt

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FDP will Usingen als Tourismusmagnet im Hochtaunus entwickeln

Usingen als touristischen Magneten im Hochtaunus zu etablieren – das ist einer der zentralen Schwerpunkte, die sich die FDP für die kommenden Jahre gesetzt hat.

Usingen, die ehemalige Residenzstadt der Fürsten und Herzöge von Nassau, ist ein historisches Kleinod im Hochtaunus – eingebettet in nahezu unberührte Natur und zugleich nur rund 30 Minuten von der Metropole Frankfurt entfernt. Die Kurstadt Bad Homburg ist in weniger als 20 Minuten erreichbar. Trotz dieser hervorragenden Lage und zahlreicher historischer Highlights gilt Usingen bislang eher als Geheimtipp für kultur- und geschichtsinteressierte Besucher.

„Dabei bietet unsere Stadt durch ihre unmittelbare Nähe zum Großen Feldberg, der höchsten Erhebung des Taunus, zu jeder Jahreszeit vielfältige Möglichkeiten für Tagesgäste und Urlauber. Ob Wandern, Radfahren, Naturerlebnis oder Kultur – Usingen und das Usinger Land verfügen über ein außergewöhnlich breites touristisches Spektrum“, betont die FDP-Stadtverordnete Simone Mächhold.

Das bislang nicht ausgeschöpfte Potenzial endlich systematisch zu aktivieren, fordert die Usinger FDP seit Jahren. Fraktionsvorsitzender Ralf Müller unterstreicht: „Das Potenzial der ehemaligen Nassauer Residenzstadt muss endlich strategisch genutzt werden. Wir dürfen nicht länger kleinteilig denken – wir müssen groß denken.“

Der Schlüssel für ein erfolgreiches Tourismuskonzept liegt aus Sicht der FDP in der klaren Profilierung Usingens als ehemalige nassauische Residenzstadt. „Wir müssen uns dieses bedeutenden historischen Erbes wieder stärker bewusst werden und es im Stadtbild, in Veranstaltungen und in der touristischen Vermarktung sichtbarer machen“, so Müller. Fürst Walrad legte 1659 den Grundstein für das heutige Usingen – Ausgangspunkt des späteren Herzogtums Nassau. In einer Zeit, in der historische Altstädte und regionale Identität im Städtetourismus immer stärker nachgefragt werden, müsse Usingen diesen Schatz endlich selbstbewusst präsentieren.

Neben einer klaren historischen Profilierung sieht die FDP einen weiteren entscheidenden Baustein: den gezielten Aufbau einer leistungsfähigen Hotelinfrastruktur.

„Was Usingen braucht, ist die Ansiedlung moderner Hotellerie – vom inhabergeführten Hotel bis zu einem qualitativ hochwertigen Haus im gehobenen Segment“, so die FDP. Ziel müsse es sein, sowohl klassische Touristen als auch Messegäste aus dem Raum Frankfurt anzusprechen. Die Nähe zur Messe Frankfurt, zum Rhein-Main-Gebiet und zum internationalen Flughafen eröffne hier erhebliche Chancen.

Usingen könne sich als ruhiger, naturnaher Übernachtungsstandort mit hoher Lebensqualität positionieren – eine attraktive Alternative zu den teuren und stark ausgelasteten Hotelstandorten im unmittelbaren Frankfurter Umfeld. Davon würden Gastronomie, Einzelhandel und Freizeitangebote gleichermaßen profitieren.

„Eine starke Hotellerie wirkt als Impulsgeber für die gesamte touristische Wertschöpfungskette“, ist sich Müller sicher. Entscheidend sei dabei nicht ein einzelnes Prestigeprojekt, sondern eine nachhaltige, mittelständisch geprägte Entwicklung mit klarer strategischer Ausrichtung.

Mit dem Hattsteinweiher, den Eschbacher Klippen, Schloss Kransberg, zahlreichen Wanderwegen sowie einem lebendigen Kulturangebot verfügt Usingen bereits heute über ein attraktives touristisches Fundament. Hinzu kommen in unmittelbarer Nähe die Saalburg, der Hessenpark und die Lochmühle – ein einzigartiges Angebot im Umkreis von wenigen Kilometern, für das Usingen der ideale Ausgangspunkt sein kann.

Was bislang fehle, seien eine professionelle touristische Infrastruktur, klar definierte Angebote sowie eine zielgruppengerechte Vermarktung. Mit dem Taunus Touristik Service existiere bereits eine Institution, die den überregionalen Rahmen setze. „Diese Vorarbeit muss konsequent auf die lokale Ebene übertragen und konkret für Usingen nutzbar gemacht werden“, fordert Müller.

Notwendig sei ein klar strukturiertes Aktions- und Maßnahmenprogramm zur touristischen Entwicklung sowie der Aufbau einer entsprechenden Organisationseinheit innerhalb der Verwaltung – idealerweise in enger Kooperation mit privaten Partnern und Investoren. Ziel müsse die Entwicklung marktfähiger touristischer Produkte und deren aktive Vermarktung sein.

Die FDP Usingen sieht darin eine große Chance für wirtschaftliche Impulse, neue Arbeitsplätze und eine nachhaltige Stärkung der gesamten Region.

„Jetzt gilt es, die Weichen für eine erfolgreiche touristische Zukunft unserer ehemaligen Nassauer Residenzstadt zu stellen“, so Müller abschließend.