FDP Usingen setzt auf Gründerzentrum – Neue Impulse für Wirtschaft, Jobs und Standortstärke
Der Strukturwandel und die damit verbundenen Herausforderungen in zahlreichen Branchen sind zu einem der zentralen wirtschaftspolitischen Themen geworden. In den vergangenen Jahren sind bundesweit viele Arbeitsplätze durch verschärften globalen Wettbewerb weggefallen. Auch etablierte Usinger Unternehmen spüren die Auswirkungen der angespannten wirtschaftlichen Gesamtentwicklung.
Um den Gewerbestandort Usingen zukunftsstark aufzustellen, sieht die FDP neben verlässlichen und anforderungsgerechten Rahmenbedingungen für bestehende Betriebe einen wichtigen Hebel in der aktiven Ansiedlung und Entwicklung zukunftsorientierter Neugründungen.
„Wir wollen aktive, zeitgemäße Strukturen für eine starke und zukunftsorientierte Gründerkultur anstoßen“, führt der FDP-Fraktionsvorsitzende Ralf Müller aus.
Usingen hat auch in den vergangenen Jahrzehnten unternehmerischen Gründergeist bewiesen. International erfolgreiche Unternehmen wie Pikatron, Jarltec oder P.M.C. Leiterplatten stehen exemplarisch für innovative Entwicklungen aus der Region. Auch das heute in Neu-Anspach ansässige Unternehmen Adam Hall zeigt, welches Potenzial in der Region steckt. Diese Beispiele verdeutlichen, dass unternehmerische Initiative und Innovationskraft hier grundsätzlich vorhanden sind.
Gründerzentrum als Schlüsselprojekt
Die Usinger FDP setzt daher gezielt auf die Entwicklung und Ansiedlung von Start-ups als Schlüssel für wirtschaftliche Stabilität und langfristiges Wachstum. Dem Gewerbe in all seinen Facetten kommt eine zentrale Rolle für Attraktivität, Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit einer Stadt zu. Erlahmt die wirtschaftliche Kraft, verliert auch die Kommune an Dynamik. Reine Wohn- und Schlafstädte bieten langfristig nur begrenzte Perspektiven.
Usingen ist stark mittelständisch geprägt und verfügt – anders als viele größere Städte – über keinen dominanten Großarbeitgeber. Gerade deshalb ist es wichtig, jungen Unternehmen geeignete Büro- und Gewerbeflächen sowie die notwendigen Rahmenbedingungen für ihre Geschäftsentwicklung zu bieten.
„Existenzgründerinnen und -gründer sowie innovative Start-ups entwickeln neue Produkte, erschließen Märkte und treiben wirtschaftliche Dynamik voran. Sie sichern langfristig Beschäftigung und Wachstum“, so Müller.
Die FDP begrüßt daher ausdrücklich die Idee eines Gründerzentrums in Usingen. Als möglichen Standort möchte die FDP das Prinzenpalais prüfen. Die vorhandenen Flächen böten Entwicklungsmöglichkeiten, gleichzeitig könnte ein Gründerzentrum einen starken Impuls für eine lebendige Innenstadt setzen.
Warum jetzt?
- Strukturwandel und globale Krisen machen es notwendig, neue Wachstumsfelder aktiv zu fördern.
- Start-ups und kleine bis mittlere Unternehmen setzen Innovationsimpulse – etwa in Digitalisierung, KI, Medizintechnik oder nachhaltiger Produktion.
- Eine breitere wirtschaftliche Aufstellung erhöht die Krisenfestigkeit des Standorts.
Vorteile für Usingen
- Stärkung des Gewerbes als tragende Säule der Stadtentwicklung
- Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur
- Neue Arbeitsplätze und Perspektiven vor Ort
- Vernetzung von Unternehmen, Wissenstransfer und regionale Zusammenarbeit
Ausblick
Das Gründerzentrum soll mehr sein als reine Bürofläche. Geplant ist eine ganzheitliche Entwicklungsplattform mit Beratung, Mentoring, Kooperationsmöglichkeiten mit etablierten Unternehmen, Zugang zu Fördermitteln sowie Veranstaltungsformaten zur Ideenvalidierung und Markterschließung.
Ziel ist es, mittel- und langfristig eine robuste Gründer- und Innovationskultur in Usingen zu etablieren und damit die wirtschaftliche Zukunft der Stadt nachhaltig zu sichern.
„Der Gründerzentrums-Ansatz ist ein wichtiger Baustein, um Start-ups und KMU optimal zu unterstützen und Usingen als wirtschaftlich lebendige Stadt weiterzuentwickeln“, erklärt Ralf Müller.